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Wake up better – Warum Stretching am Morgen gut tut

Hand aufs Herz – Wer von euch hat heute morgen die Snooze-Taste gedrückt? Das Aufstehen bis zur letzten Minute aufgeschoben, schnell ins Bad gehetzt – und spätestens im Büro merkt man erschöpft, dass das kein optimaler Einstieg in den Morgen war.
Dabei gibt es einen perfekten Kickstart für den Tag: Dehnübungen direkt nach dem Aufwachen!
Ob du nun Frühaufsteher bist oder nur schwer aus den Federn kommst – eine Stretching-Routine lässt dich den Tag mit viel mehr Energie angehen.

Was passiert beim Stretchen nach dem Aufstehen?

Manchmal vergessen wir, dass nicht nur unser Gehirn über Nacht in den Ruhemodus versetzt wird, sondern unser gesamter Körper samt Muskeln, Bänder, Sehnen, usw.
Beim Stretching nach dem Aufstehen wird dein Kreislauf langsam hochgefahren, die Blutzirkulation wird in Gang gesetzt, was wichtig für deine Muskeln und den gesamten Kreislauf ist. Die müden und verspannten Muskeln werden geweckt und gelockert, was Schmerzen, die z.B. von einer schlechten Schlafposition kommen, lindern oder verschwinden lassen können.

Die Lockerung der verspannten Muskeln ist besonders wichtig, wenn man einen Job hat bei dem man viel sitzt – so kannst du schon vor den Stunden, in denen du dich kaum bewegst etwas tun. Ein weiteres Plus für die Stretching-Routine ist, dass dein Geist morgens (hoffentlich) noch frei von Stressempfinden ist und durch die 10 Minuten auf der Matte kannst du dieses Gefühl für den Tag manifestieren. Denn die Dehnübungen wirken entspannend und setzen gleichzeitig Energie für den restlichen Tag frei.
Für den Stimmungsbooster musst du dich noch nicht einmal umziehen, sondern kannst direkt im Schlafanzug auf deiner Matte loslegen;)
Schon nach ein paar Tagen morgendlicher Stretching-Routine wirst du merken, wie dein Energielevel nach oben geht und du fit und konzentriert in den Tag startest. Manche behaupten sogar, es sei besser als Kaffee …

Wir haben unsere 6 besten Übungen zusammengestellt, die du direkt nach dem Aufstehen machen kannst. Die Übungen sollten moderat ausgeführt werden. Das heißt, du solltest nicht an deine Grenzen gehen, denn direkt nach dem Aufwachen sind deine Sehnen und Bänder noch etwas verkürzt. Sei also sanft zu deinem verschlafenen Körper!

Übung 1:

Leg dich ausgestreckt auf die Matte. Ziehe nun das rechte Knie zur Brust, während dein Rücken Kontakt zur Matte hat. Halte diese Position 30 Sekunden. Mit dem anderen Bein wiederholen.
Danach beide Knie zur Brust ziehen und langsam die Knie zur einen und anderen Seite bewegen. Bei dieser Übung wird der untere Rücken, die Hüften und die hintere Oberschenkelmuskulatur gedehnt.

Übung 2:

Knie dich auf deine Matte und setze dich auf deine Fersen. Deine großen Zehen berühren sich, die Knie stehen auf Hüftbreite auseinander. Beuge dich nun so weit vor, bis der Bauch auf deinen Oberschenkeln aufliegt. Deine Arme legst du ausgestreckt mit den Handflächen nach unten vor dich. In der Stellung des Kindes mindestens 30 Sekunden ausharren. In dieser Position werden Gesäßmuskeln, Rücken und Schultern gedehnt.

Übung 3:

Leg dich flach auf den Bauch, deine Stirn liegt auf der Matte. Die Fußoberseiten liegen ebenfalls flach auf dem Boden. Positioniere deine Hände auf Brusthöhe, die Fingerspitzen zeigen nach vorne. Löse nun deinen Kopf vom Boden und richte deinen Oberkörper Wirbel für Wirbel auf während du deine Arme durchstreckst. Dein Blick geht nach vorne oder nach oben, falls du noch eine stärkere Streckung erreichen willst. Atme langsam einige Male tief aus und ein. Bei dieser Übung wird die Wirbelsäule gestreckt, die Schultern und die Brust wird gedehnt.

Übung 4:

Setz dich aufrecht auf deine Matte. Bewege nun dein linkes Ohr zur linken Schulter. Um die Intensität zu verstärken, drücke mit deiner linken Hand den Kopf Richtung Schulter. Halte diese Position für mindestens 30 Sekunden. Mit der anderen Seite wiederholen.
Das Stretchen vom Nacken kann sich positiv auf den gesamten oberen Rücken auswirken, von den Schultern bis zur Wirbelsäule.

Übung 5:

Begebe dich in eine Pushup-Position. Die Arme sind durchgestreckt. Atme tief ein. Beim Ausatmen bewegst du deine Hüfte und deinen Po nach oben und begibst dich in die Position des herabschauenden Hundes. Deine Fersen berühren im Optimalfall den Boden. Begib dich nach einer kurzen Pause wieder in die pushup-Position und wiederhole das Ganze fünf Mal.

Übung 6:

Diese Übung ist gut für alle, die viel sitzen, da er für die Mobilität des mittleren Rücken sorgt.
Stelle dich an das untere Ende deiner Matte. Mach einen großen Schritt mit dem linken Bein vorwärts, so dass du in einer stabilen Position stehst. Platziere deine rechte Hand auf der Höhe des rechten Fußes neben dem linken Fuß und drehe deinen Oberkörper, so dass dein linker Arm Richtung Decke zeigt. Diese Position mindestens 30 Sekunden halten und mit der anderen Seite wiederholen.
Diese Übung dehnt die Hüfte, den Quadrizeps und den Rücken.

Übung 7:

Setze dich auf deine Matte und strecke ein Bein gerade aus, das andere winkelst du an. Achte darauf, dass du aufrecht sitzt. Beuge denen Oberkörper nun in Richtung des ausgestreckten Beines. Dabei streckst du deinen Arm über den Kopf auch in Richtung des gestreckten Beines. Mit der anderen Seite wiederholen.

Fazit

Wer morgens nur schwer wach wird, oder energiegeladener und fokussierter in den Tag starten will, sollte diese Übungen auf jeden Fall ausprobieren, statt den Wecker nochmal wegzudrücken. Mit dieser Morgenroutine kann man nur gewinnen, denn du brauchst nichts als deine Matte im Schlafzimmer und 10 Minuten deiner Zeit. Du wirst sehen – es lohnt sich!

 

 

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