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Von der Pseudo-Nachhaltigkeit und Regionaliät

Nachhaltigkeit … ich kann es nicht mehr hören. Fast ein Unwort der letzten Jahre, das oft zweckentfremdet und missbraucht wurde, ist das schöne Wort Nachhaltigkeit. Man ist geradezu etwas resistent gegen diese Nachhaltigkeit geworden …

… und das ist sehr schade, denn gerade beim Thema Lebensmittel ist die „wirkliche“ Nachhaltigkeit sehr wichtig.

Wenn wir beim Thema Lebensmittel auf Nachhaltigkeit achten möchten, versuchen wir uns meist irgendwelche Kriterien an Land zu ziehen, die wir nicht so richtig gut beurteilen können. Wie wurden die Produzenten dieser Eier gefüttert? Wie wurde dieser Brokkoli angeliefert und wie lange hat seine Reise gedauert? Hat er eine schöne Kindheit gehabt – ist er auf einem „guten“ Boden gewachsen? Und wie ging es überhaupt demjenigen der ihn für uns gepflückt hat?

Das Wort „Bio“ scheint uns oftmals viele Fragen abzunehmen oder zumindest ein paar Antworten zu geben … ja… scheint … „Bio“ schreit zwar nach Nachhaltigkeit, aber in Zeiten in denen „Bio“ in den großen Supermarktketten Einzug gehalten hat, können wir froh sein, wenn wir das Wort „Bio“ mit den Worten „nicht in Chemikalien gebadet“ gleichsetzten können. Denn mehr sagt das Siegel oft leider nicht aus …

Hier kommt ein zweites Wort ins Spiel: Regionalität. Dies wird zunehmend oft genannt, aber die gebildeten Resistenzen sind glücklicherweise noch nicht so groß.
In Kombination machen die Worte Nachhaltigkeit, Bio und Regionaliät Sinn.

Hier ein paar gute Gründe:

  • Kurze Anfahrtswege – gute CO2 Bilanz – viele Nährstoffe
    Regionale Produkte legen nicht so lange Wege zurück … das ist gut für die Umwelt und was noch viel wichtiger ist die Nahrungsmittel, haben (noch) einen Großteil ihrer Nährstoffe, wenn sie bei uns ankommen – sie werden im reifen Zustand gepflückt – nicht halbreif damit sie auf der Fahrt noch nachreifen können. Also hat unser Brokkoli alle Nährstoffe im Gepäck und behält diese auch da er viel schneller in unserem Kochtopf landet.
  • generelle bessere Energiebilanz
    Der Freilandanbau von Gemüse braucht weniger Energie als die Gewächshausaufzucht.
  •  Bessere Böden – mehr Mineralstoffe
    Die Vielfalt und Menge von Mineralstoffen im Boden wirkt sich direkt auf die Mineralstoffe im Gemüse aus.
  • Günstiger
    Oftmals sind Obst und Gemüse beim regionalen Händler günstiger – vor allem, wenn man saisonal einkauft.
  • Keine Gesichtskontrolle
    40% der im Ausland erzeugten Lebensmittel verdirbt oder wird aussortiert, da es nicht so gut in der Ladentheke aussieht – diese Kalkulation landet mit im Endpreis und ist Verschwendung von Lebensmitteln.
  • Nähe und Kontrollen schaffen Vertrauen
    Vor allem die Kontrollen deutscher Bio- und Ökosiegel sind sehr gut und umfassend.
  • Förderung der deutschen Wirtschaft und den Erhalt von Arbeitsplätzen.
  • Unterstützung von fairen Arbeitsbedingungen in Deutschland
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